FAQ

Häufig gestellte Fragen

Viele meiner Kunden stellen sich die gleichen Fragen, wenn sie ihre Veranstaltung planen. Die wichtigsten Fragen habe ich hier für euch zusammengestellt.

Buchung

Auch wenn ich nicht weiß, ob ihr euch für mich als DJ entscheidet, nehme ich mir gerne ein bis zwei Stunden Zeit für ein Gespräch. Nur so könnt ihr sicher sein, dass ich als euer DJ zu euch und eurer Feier passe. Unser Kennenlernen ist jedoch keine Einbahnstraße. Auch ich möchte mehr über euch erfahren, denn auch mir ist es wichtig, dass „die Chemie stimmt“.

Mein Beratungskonzept ist strukturiert aufgebaut. So stelle ich sicher, dass wir alle relevanten Themen besprechen.

Idealerweise sprechen wir so früh wie möglich, damit ihr das Thema „Musik“ von eurer Liste abhaken könnt. Je nachdem, wo ihr euch in eurem Planungsprozess befindet, nehme ich von euch Informationen auf oder unterstütze euch bei eurer noch offenen Planung mit dem einen oder anderen Tipp aus meiner jahrelangen Tätigkeit als Hochzeits- und Event-DJ.

Unser Gespräch findet in Königswinter statt, das direkt bei Bonn am Rhein liegt. Solltet ihr von weiter weg sein, lernen wir uns gerne auch per Video-Konferenz kennen (Skype, Facetime, Google-Hangout). Das habe ich bereits vielfach mit meinen Kunden gemacht und das klappt ebenfalls ganz wunderbar. Aber auch per Telefon habe ich schon viele ausführliche Kennenlerngespräche geführt.

Es ist möglich, unser Kennenlernen auch in eurer Location durchzuführen, dass ist aber in der Regel nicht notwendig.

Sollten Punkte im Gespräch noch offen sein, klären wir die im weiteren Verlauf per Telefon oder E-Mail. Auch wenn es vermeintlich nichts zu besprechen gibt, melde ich mich ungefähr einer Woche vor eurer Veranstaltung bei euch um zu sicherzustellen, dass wir die gleichen Informationen haben, da sich erfahrungsgemäß doch noch mal was ändern kann.

Oft erhalte ich mehrere Anfragen für den gleichen Termin. Es gilt: wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Selbstverständlich maile ich euch für eure Anzahlung wie auch nach der Veranstaltung eine Rechnung. Auf diesen Rechnungen wird die gesetzliche Mehrwertsteuer von derzeit 19% ausgewiesen.

Nein, ich lege euch alle Kosten im Gespräch und in meinem schriftlichen Angebot offen. Wenn ihr Wahlmöglichkeiten habt, zum Beispiel für zusätzliches Licht oder extra Lautsprecher für einen weiteren Raum, stelle ich euch das in meinem Angebot als bepreiste Option dar. Meine Preise enthalten bei Privatkunden bereits die gesetzliche Mehrwertsteuer.

Bitte beachtet nur, dass ich auch gerne etwas trinken und essen möchte.

Ich liebe Musik und ich lebe davon. Anders als zum Beispiel ein Angestellter bekomme ich keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Dementsprechend habe ich eine ganz andere Motivation. Und am Rande: Ich bin noch nie so ernsthaft erkrankt, dass ich als DJ eine Veranstaltung ausfallen lassen musste.

Von einem Ausfall aufgrund höherer Gewalt oder einer schweren Krankheit kann ich mich nicht schützen, aber ich bin ich hier in der Region und auch deutschlandweit gut mit DJ-Kollegen vernetzt, so dass ich euch einen Ersatz-DJ stelle, der eure Veranstaltung auf einem vergleichbaren Niveau wie ich selbst durchführt.

Bei einer Absage eurerseits stelle ich euch Rücktrittskosten in Rechnung. Diese hängen ähnlich wie bei einer Reise davon ab, wie lange vor dem geplanten Termin ihr absagt. Desto höher ist ja auch meine Chance, noch einen Ersatzauftritt zu bekommen.

  • bis zum 46. Tag vor Veranstaltungsbeginn 25 %
  • ab dem 45. Tag vor Veranstaltungsbeginn 50 %
  • ab dem 35. Tag vor Veranstaltungsbeginn 80 %
  • ab dem 3. Tag vor Veranstaltungsbeginn 90 %
  • nach Abfahrt aus Königswinter oder bei Abbruch der Veranstaltung: 100%, zzgl. evtl. entstandener Fahrt- und Reisekosten.

Sollten ihr die Veranstaltung nicht vollständig absagen, sondern verschieben müssen und mich für den neuen Termin wieder buchen, finden wir sicherlich einen Weg, einen Teil der Rücktrittskosten mit dem neuen Auftrag zu verrechnen.

Location

Bei der Aufstellung von DJ-Tisch und Anlage bin ich flexibel, da es vier Module gibt, die nicht zwingend nebeneinander stehen müssen. Allerdings sollten alle vier Module (Tisch, zwei Boxen, Licht) zur Tanzfläche ausgerichtet sein. Kabelwege zwischen den Modulen sollten keine Lauf- oder gar Fluchtwege oder -türen kreuzen.

  • Für den DJ-Tisch brauche ich inklusive Platz für mich selbst 2 m in der Breite und ca. 1,50 m in der Tiefe.
  • Für einen oder zwei Bass-Lautsprecher mit Säulenlautsprecher darauf brauche ich jeweils ca. 45 x 60 cm (B x T).
  • Ein Dreibeinstativ mit einem Säulenlautsprecher darauf (falls nur ein Basslautsprecher eingesetzt wird) benötigt eine Kreisfläche mit einem Durchmesser von 1,2 m.
  • Das Dreibeinstativ mit der LED 4er-Bar darauf benötigt eine Kreisfläche mit einem Durchmesser von 1,2 m.

Die Raumhöhe muss mindestens 2,50 m betragen, sonst lassen sich meine Säulenlautsprecher nicht aufstellen. Das kann zum Beispiel in Kellern, Gewölben oder auf Schiffen eng werden. Hier besorge ich mir gerne andere Lautsprecher, die in einer solchen Situation einsetzbar sind.

Bitte sorgt dafür, dass der Platz zum Aufbauen nicht stark verwinkelt gewählt wird. Er sollte nicht durch z.B. Schränke, Kommoden, Säulen oder Vorsprünge eingeschränkt sein. Grundsätzlich gilt: Je größer die freie Fläche, desto ordentlicher und attraktiver kann ich meine Anlage auf eurer Party aufbauen. Informiert zudem bitte auch zusätzlich gebuchte Künstler und Showacts, dass mein Aufbau durch weitere Technik nicht eingeschränkt wird.

Immer gilt: Ich baue meine Technik nicht vor Notausgängen oder in Fluchtwegen auf.

Ich bringe mir meinen eigenen DJ-Tisch mit, der – anders als normalen Tische – die für mich richtige Arbeitshöhe aufweist. Dieser besteht aus Aluminium-Traversen und einer Arbeitsoberfläche aus Riffel-Aluminium. In der Regel verkleide ich den Tisch mit einer Husse, wahlweise mit schwarzem Molton oder weißem Stoff.

Einen kleinen zusätzlichen Tisch (ca. 1 x 1 m) benötige ich nur, wenn ich z.B. bei einem Empfang zunächst an einer zweiten Stelle Musik mache. Zum Beispiel draußen auf der Terrasse oder in einem Foyer.

Ich arbeite mit stromsparender Digital- und LED-Technik bei meiner Anlage und der Beleuchtung. Deshalb reicht ein normaler Stromanschluss, wie er in Haushalten üblich ist (Schuko-Steckdose, 230 Volt, 16 A). Es reicht eine Steckdose aus, auch wenn mir mehrere lieber sind. Diese sollte(n) in der Nähe des DJ Arbeitsplatzes sein.

Wichtig ist, dass der Strom für den DJ auf einem anderen Stromkreis (andere Sicherung) liegt wie andere Geräte, die viel Strom ziehen (Schank- und Kühlanlagen, Kaffee- und Eismaschinen, elektrische Heizungen oder Klimageräte).

Habt ihr eucch für das Lichtpaket mit den Floorspots zur Ambiente-Beleuchtung entschieden? Dann ist es schön, wenn es in den Ecken, an den Säulen etc. jeweils eine Steckdose gibt. Andernfalls muss ich entsprechende Stromkabel legen, die ich sauber an der Wand entlangführe und mit schwarzem Klebeband sichere. So ist sichergestellt, dass niemand stolpert. Diese Zeit muss ich für beim Aufbau einplanen und entsprechend früher kommen (damit sind für euch keine Extra-Kosten verbunden).

Grundsätzlich ist das nicht notwendig. Zum einen kenne ich viele Locations in der Region durch meine langjährige DJ-Tätigkeit. Zum anderen reichen oftmals ein Plan oder Fotos von der Location. Wenn diese nicht im Internet zum Download angeboten werden, fragt einfach den Vermieter. Der hat so etwas in der Regel in elektronischer Form und stellt es euch und mir gerne zur Verfügung.

Oder ihr macht Fotos von der Location, wenn ihr selbst sie besichtigt und schickt mir diese. Das darf gerne einmal rundum sein, insbesondere interessieren mich als DJ die Tanzfläche, der Platz für den DJ inkl. der vorhandenen Steckdosen, aber auch die Wände und Decken (wegen des Lichts), Ein- und Ausgänge sowie die Bar, Theke oder ähnliches.

So lange ihr die Tipps und Angaben zu meinem benötigten Platzbedarf hier in den FAQs beachtet, wird alles reibungslos funktionieren. Wir klären alle Dinge in unserem ausführlichen Vorgespräch.

In meiner Kalkulation ist es nicht vorgesehen, eure Location vorab zu besichtigen. Die Kosten dafür würdet am Ende ihr als meine Auftraggeber tragen. Deshalb biete ich eine persönliche Besichtigung nur auf ausdrücklichen Wunsch und gegen Aufwandsentschädigung an.

Mehr und mehr Locations bieten bereits eine Musikanlage und Lichttechnik an. Oftmals sind diese Anlagen nur für Hintergrundmusik geeignet, von geringer Qualität, akustisch ungünstig installiert oder in einem schlechten technischen Zustand. Ähnlich sieht es bei Licht aus. Grundsätzlich spiele ich deshalb nur auf meiner eigenen Technik, die absolut hochwertig ist und von mir penibel gewartet wird.

Nur in seltenen Ausnahmefällen nutze ich vorhandene Technik, nämlich wenn sie von professionellen Veranstaltungstechnikern aufgebaut wird bzw. installiert und gewartet wurde. Wichtig für euch ist, dass ich in diesem Fall keine Verantwortung für das Funktionieren der Technik übernehme. Bitte klärt mit dem Vermieter der Location, dass ein Techniker vor Ort ist, der im eventuellen Schadenfall eingreift. Fremde Lichttechnik bediene ich nicht. Auch dafür sollte die Location einen Techniker stellen. Sollte in eurer Location eine verplombte Anlage („Limiter“) zum Einhalten einer maximalen Lautstärke installiert und zwingend vorgeschrieben sein, informiert mich bitte vor der Buchung.

Folgende Tipps zur Raumplanung bringen eine Party nicht nur in Schwung, sondern halten sie auch genau dort.

Wenn ihr mehrere Räume habt, richtet die Tanzfläche am besten in dem Raum ein, in dem eure Gäste sitzen. Baut lieber das Buffet oder einen Geschenktisch in einem Nebenraum auf. Die Gäste sind euch eh dankbar, wenn sie sich zwischen den Gängen etwas bewegen können. So ist es dann aber auch nur ein kurzer Weg vom Sitzplatz zur Tanzfläche.

Baut Tische ab, wenn sie nicht mehr zum Essen gebraucht werden. Das macht Ihre Party viel dynamischer. Leute stehen gerne an Stehtischen. Und sie gehen von dort viel schneller auf die Tanzfläche als Gäste, die es ich bequem gemacht haben.

Falls es eine Bar gibt, ist die am besten direkt neben die Tanzfläche aufgehoben. So ist es auch von dort nur ein kleiner Schritt zum Tanzen.

Der beste Platz für den DJ ist neben einem Ein- und Ausgang, z.B. zur Terrasse, auf der bei schönem Wetter viele Gäste Luft schnappen oder rauchen. So ist kann sich jeder – quasi im Vorbeigehen – auch ein Lied bei mir wünschen.

Gäste, die sich voraussichtlich lieber unterhalten als tanzen, solltet ihr weiter weg von der Tanzfläche positionieren. Dort ist die Lautstärke während des Tanzens geringer als direkt an der Tanzfläche. So werden Konflikte vermieden, weil die Sitzenden es leiser wünschen, während die Tänzer eine höhere Lautstärke fordern.

Beachtet, dass sich Schall in den Ecken des Raumes fangen kann und diese Plätze gerade von Gästen mit Hörgeräten als unangenehm empfunden werden.

Musik

Mit euch gehe ich im Vorgespräch ausführlich durch, welche Musikgenres ihr in welchem Umfang hören möchtet – oder eben auch nicht. Ihr könnt mir auch gerne 20 bis maximal 30 Stücke nennen, die ihr auf eurer Party gerne hören möchtet. Dementsprechend bereite ich mich individuell auf eure Feier vor. Das gilt sowohl für Hintergrundmusik beim Empfang oder Essen wie auch für die eigentliche Party.

Den Umgang mit Musikwünschen eurer Gäste spreche ich im Vorfeld ebenfalls mit euch ab. Das hängt davon ab, wie ihr selbst eure Party gestalten wollt und wie ihr eure Gäste einschätzt. Grundsätzlich freue ich mich über spontane Musikwünsche. Allerdings behalte ich mir vor, nur die Stücke zu spielen, die für den Abend geeignet sind, und sie dann zu spielen, wenn sie in den musikalischen Spannungsbogen passen.

Wenn ihr oder eure Gäste sich Musik persönlich wünschen, kommt am besten, nachdem ich gerade einen neuen Titel reingemischt habe. Mittendrin und am Ende eines Titels bin ich damit beschäftigt, das nächste Lied zu suchen oder den Übergang zum mixen. Dabei kann ich nicht gleichzeitig Wünsche entgegennehmen.

Auf jeden Fall rate ich euch davon ab, Musikwunschzettel bereits zu Beginn eurer Party auszulegen oder euren Gästen gar schon mit der Einladung zuzusenden. Lest hier, warum.

Für absolute Notfälle habe ich ein paar Musikwunschzettel dabei. Dieser Notfall tritt aber in der Regel nicht ein. Auf den Partys, auf denen ich auflege, wird normalerweise auch ohne Musikwunschzettel durchgehend getanzt.

Natürlich habe ich nichts gegen Musikwünsche – im Gegenteil. Am liebsten ist es mir aber, wenn ihr und eure Gäste mich direkt ansprecht um sich Musik wünschen. (Siehe bitte auch meine Antwort auf die Frage „Wie gehst du mit Musikwünschen um?„)

 

Die Chance, dass ich die Musik, die ihr auf eurer Feier hören wollt, habe, ist sehr hoch. Manchmal wünscht sich jemand z.B. für einen Vortrag aber ein ganz bestimmtes Stück zur Begleitung oder Vorführung. Das können z.B. selbst eingesungene oder eingespielte Stücke sein oder Playbacks für Darbietungen.

Grundsätzlich könnt ihr mir spezielle Lieder gerne geben, aber bitte bis spätestens drei Tage vor der Veranstaltung. Ich brauche etwas Zeit um die Musik auf meinen Laptop zu überspielen, in meine DJ-Software zu importieren und dort vorzubereiten. Dabei vergewissere ich mich auch, dass die Stücke technisch und klanglich einwandfrei sind.

Bitte sendet mir die Lieder als Musikdatei (im Format FLAC, WAV, M4A oder MP3). Nutzt am besten kostenlose Dienste wie z.B. WeTransfer.com, Dropbox.com oder die Magentacloud der Telekom. Bitte achtet auf ausreichende technische Qualität der Stücke. Käufe z.B. bei Amazon, iTunes oder Qobuz.com sind in Ordnung. Dateien mit weniger als 256kbps oder Mitschnitte (sogenannte „Rips“) aus Youtube, Spotify oder ähnlichem klingen auf einer sehr guten Anlage so schrecklich, dass ich sie nicht spiele. Bitte beachtet auch die FAQ zur Musikqualität.

Während der Feier selbst nehme ich weder USB-Sticks noch Smartphones zum Abspielen entgegen, um meinem Laptop nicht der Gefahr von Viren oder technischen Fehlern auszusetzen. Es wäre schade, wenn deswegen eure Party frühzeitig endet.

Ein CD-Spieler ist in meiner Grundausstattung nicht enthalten. Solltet ihr oder eure Gäste zum Beispiel für Vorführungen CDs abspielen wollen, biete ich euch optional gerne einen professionellen CD-Spieler an oder ihr sendet mir die Musik vorher als Datei (siehe oben) zu.

Bitte lest auch über meinen Service, euch Musik professionell zusammenzuschneiden.

Falls ihr für euren Eröffnungstanz, Crazy Wedding Dance oder eine Vorführung ein Medley aus verschiedenen Stücken benötigt, erstelle ich euch das gerne professionell. Auch euren Gästen biete ich diesen Service für ihre Beiträge oder Vorführungen an.

Entweder stellt ihr mir die Stücke als Dateien in hochwertiger Qualität zur Verfügung oder ich kaufe die Stücke für euch. Beachtet dabei bitte diese Infos zur technischen Musikqualität.

Ich schneide und mische euch die Stücke mit hochwertiger Audio-Software taktgenau zusammen. Das Ergebnis stelle ich euch gerne bereits vorab als FLAC, ALAC, WAV oder MP3-Datei zur Verfügung, so dass ihr damit proben könnt.

Für den Aufwand berechne ich euch 50 € pro Stunde inkl. MwSt. Ich sage euch vorab, mit welchem Aufwand ihr rechnen müsst.

Als DJ habe ich meine Musik bei der GEMA in Tarif VR-Ö lizensiert. Dafür entstehen für euch als Veranstalter keine zusätzlichen Kosten.

Ansonsten kommt es darauf an, welche Art von Veranstaltung ihr durchführt. Für private Veranstaltungen müsst ihr nichts zahlen. Öffentliche Veranstaltungen müsst ihr als Veranstalter bei der GEMA anmelden und entsprechend abrechnen. Die Anmeldung und Abrechnung übernehme ich gerne für euch.

Die Unterscheidung in privat und öffentlich ist nicht immer ganz einfach. Daumenregel ist, wenn ihr als Gastgeber jeden Gast persönlich kennt, ist es eine private Veranstaltung. Veranstaltungen, zu denen eine unbestimmte Menge an Gästen eingeladen sind (z.B. durch Plakate, Facebook oder mündliche Einladungen wie „bring doch noch jemanden mit“), gelten als öffentlich. Das gilt auch für Abi-Bälle, Schützenfeste oder Vereinsfeiern, an denen auch Dritte teilnehmen. Und natürlich auch alle Veranstaltungen, für die Eintrittskarten verkauft werden. Im Zweifel erkundigt euch bitte bei der GEMA.

Als DJ sehe ich meine Aufgabe darin, euch und eure Gäste mit der passenden Musik zum richtigen Zeitpunkt zu unterhalten und damit für Stimmung zu sorgen. Das Mikrofon benutze ich in der Regel nicht. Ich sage keine Titel an, reiße keine Kalauer, führe keine Spiele durch und animiere eure Gäste auch sonst nicht mit oder über das Mikrofon.

Gerne greifen die Gastgeber selbst zum Mikrofon, zum Beispiel um das Buffet zu eröffnen oder die Gäste auf einen Programmpunkt hinzuweisen. Dafür stelle ich euch gerne ein Mikrofon zur Verfügung.

 

Ich bekomme vor Veranstaltungen immer wieder besondere Musikstücke, die ich unbedingt spielen soll. Das kann zum Beispiel ein ganz besonderes Lied als Eröffnungstanz, Playbackmusik für einen Künstler oder auch eine Begleitmusik für einen Vortrag sein.

Dabei muss ich feststellen, dass beim überwiegenden Teil der Gäste und Musiker ein Verständnis für die (technische) Qualität der Musik verloren gegangen zu sein scheint. Oder es hat nie existiert und es wurden auch früher schon zerkratzte Schallplatten, Mitschnitte vom Mittelwellenradio und Kopien der Kopien der Kopien von Musikkassetten gehört. Am Geld kann es bei Preisen von 99 Cent bis maximal 2,59 pro Song im Download eigentlich nicht liegen. Aber selbst von Spitzenverdienern bekomme ich Musik in erbärmlicher Qualität, sei es zu Tode komprimiert oder aus illegalen Quellen wie Youtube oder Internetradios gerippt … 🙁

In Kurzform alles zu MP3 & Co

Mitschnitte aus Youtube oder von Diensten, die Lieder aus Internetradios kopieren, gehen klanglich gar nicht. (Von den legalen Aspekten mal abgesehen.) Das gleiche gilt für Musik, die stark komprimiert ist.

Alles unter 256 kbps ist klanglich nicht befriedigend. Das mag beim Anhören auf dem Smartphone oder den Lautsprechern des Rechners noch nicht auffallen. Denn genau dafür sind die Algorithmen  von MP3, Youtube & Co. geschaffen worden: um bei hoher Komprimierung (also einer geringen Datenrate) auf billigen Lautsprecherchen noch ansprechend zu klingen. So kosten der Chip, der die digitalen Daten in deinem Smartphone in eines analoges Signal wandelt, nur ein paar Euro (wenn überhaupt einen). Das gleiche gilt auch für den Lautsprecher in diesem. Und zwar selbst beim neuesten und teuersten Apple iPhone oder Samsung Galaxy. Nicht viel mehr wert ist die verbaute Technik im teuersten Macbook Pro oder Lenovo Thinkpad. Auch dort dürften nur einstellige Euro-Beträge für jedes dieser Bauteile ausgegeben worden sein.

Auf eurer Veranstaltung spiele ich aber auf einer Anlage, die einen Listenpreis von zusammen über 10.000 € hat. Und diese macht eben klangliche Unterschiede sehr deutlich hörbar. Wenn eure Musik oder Sprache also klingen soll, beachtet bitte das Folgende. Bitte ausschliesslich WAV-Dateien, FLAC oder ALAC (alle drei bieten volle CD-Qualität), MP3 mit 320 kbps oder M4A mit 256 kbps (diese sind beide komprimiert, versprechen aber CD-Qualität).

Zum Schluss noch ein Hinweis für die ganz Schlauen unter euch: Es ist mit keiner Software der Welt möglich, aus einem stark komprimierten, schlecht klingenden Lied wieder ein gut klingendes zu machen. Die Kompression von MP3 und M4A ist verlustbehaftet. Und was fort ist, ist fort („Wat fott es es fott“ heißt es schon in $ 4 vom Kölschen Jrundjesetz). Man kann zwar eine solche MP3 mit z.B. 128 kbps wieder als WAV-Datei abspeichern. Die Dateigröße nimmt dabei auch dramatisch zu – nur der Klang leider eben nicht.

 

Ich spiele grundsätzlich jedes Lied nur einmal. Auch nicht in einer anderen Version, einem Remix oder von einem anderen Künstler spiele ich das gleiche Lied auf einer Veranstaltung ein zweites Mal.

Die einzige Ausnahme ist, wenn ihr mich als Gastgeber selbst ausdrücklich bittet, diesen einen Song noch einmal zu spielen – dann mache ich schon mal eine Ausnahme.

Ansonsten finde ich aber, das Leben ist zu kurz für Wiederholungen und es gibt so viele aufregende Musik 🙂

Bitte nicht. Bitte legt auch keine Wunschzettel auf den Tischen aus. Es gibt mehrere Gründe die dagegen sprechen:

Die Mehrzahl eurer Gäste wird Musik im Auto, auf der Couch oder vielleicht noch bei der Arbeit hören. Das sind dann Lieder, die man toll hören, aber nicht notwendiger Weise auch gut zu feiern und tanzen kann.

Musikwünsche, die ihr schon Wochen vor eurer Feier bei den späteren Gästen abfragt, dürften in den seltensten Fällen mit der Stimmung am Abend zu tun haben.

Mal angekommen, ihr habt eine durchschnittliche Party mit 60 Gästen. Ihr bittet jeden um drei Wünsche. Dann haben wir 180 Wünsche. Pro Stunde spiele ich ca. 20 Lieder. Wir hätten also für neun Stunden Musik. Mal angenommen, die eigentliche Party beginnt bei euch nach dem Ankommen und Essen so gegen 22 Uhr. Da hätten wir Musik nur aus den Wünschen eurer Gäste bis 07 Uhr morgens. So lang gehen ehrlicherweise die wenigsten Partys. Und da ist noch kein Stück von euch gespielt. Wenn ich strikt mich an die Wünsche der Gäste halte, habe ich zudem kaum eine Möglichkeit, einen Stimmungsbogen aufzubauen und die Party richtig zum Laufen zu kriegen.

Halte ich mich nicht an ihre Wünsche, werden viele eurer Gäste enttäuscht sein, weil die geweckte Erwartung („ich wünsche mir drei Lieder, die der DJ dann auch spielt“) nicht erfüllt wurde.

Also, sprechen wir lieber eure Musikwünsche ab, am Abend gehe ich wenn es passt auf die Wünsche ein, die eure Gäste mir in der (Tanz-)Situation nennen und den Rest mache ich als erfahrener DJ mit meiner Musik.

P.S. Ich mag übrigens Gäste nicht besonders, die sich Musik wünschen, weil sie sie hören wollen, aber nicht dazu tanzen. Jeder Wunsch dient am besten dazu, die Stimmung auf eurer Party anzuheizen.

Planung

Die Spielzeit geht vom ersten bis zum letzten Lied. Bis wann ich für euch spiele, beantworte ich euch in dieser Frage.

Das heißt die Zeiten für An- und Abfahrt wie auch Auf- und Abbau zählen nicht zur Spielzeit. Sollte es zwischendurch Reden, Vorführungen oder Auftritte anderer Künstler geben, ist das ein Bestandteil meiner Spielzeit.

Auf jeden Fall spiele ich so lange, wie ihr mich gebucht habt. Wenn ihr es wünscht, könnt ihr am Abend selbst verlängern. Denn wer möchte mit seiner Party aufhören, wenn es am Schönsten ist?

Dann spiele ich so lange, bis ihr „Schluss“ sagt. Dabei ist es gut, wenn ihr mir ca. 20 Minuten vor dem eigentlichen Ende Bescheid gebt, denn dann kann ich die Intensität der Songs verringern und den Abend würdevoll mit schöner Musik ausklingen lassen.

Schluss ist aber spätestens am nächsten Morgen um 06 Uhr, denn ich muss ja auch noch abbauen und nach Hause fahren. Es gibt eine Ausnahme: Wenn ich am nächsten Tag bereits früh wieder zu einer Veranstaltung muss, kann es sein, dass ich mit euch ein andere Maximalzeit als 06 Uhr vereinbare. Das besprechen wir aber auf jeden Fall vor eurer Buchung.

Die von mir für den Aufbau benötigte Zeit hängt davon ab, welche Ton- und Lichttechnik ihr gebucht habt und wie groß die Räumlichkeiten sind bzw. wie gut diese vom Auto aus zu erreichen sind. Vor allem wenn ich zusätzlich noch einen zweiten Raum oder einen Außenbereich beschalle, sind Auf- und Abbau umfangreicher. Auch das Aufstellen und Verkabeln von Floorspots für die Ambientebeleuchtung kann zeitaufwändig sein.

Ihr müsst zwischen 1,5 Stunden bis 3 Stunden rechnen. Dies beinhaltet einen Puffer von 30 Minuten, damit ich auf jeden Fall fertig bin, bevor eure Party losgeht.

Für den Abbau brauche ich etwas länger als die Hälfte der Zeit für den Aufbau. Den Abbau erledige ich direkt im Anschluss an die Spielzeit.

Die Zeiten für Auf- und Abbau vor und nach der Veranstaltung sind in meinen Angeboten immer inkludiert. Ihr müsst sie nicht extra bezahlen.

Das mache ich nur ausgesprochen ungern. Ich empfinde es als sehr unangenehm, wenn eure Gäste beim Aufbau bereits im Raum sind. Das gilt insbesondere dann, wenn ihr und eure Gäste trinkt oder esst, während ich über den Boden krabbele um z.B. Kabel zu verlegen und abzukleben. Ihr müsst auch wissen, dass meine Anlage, Kabel usw. zum Transport in zahlreichen schwarzen Taschen und Koffern verstaut sind. Diese stehen beim Aufbau zunächst einmal im Raum herum, bis der Aufbau abgeschlossen ist.

Eleganter finde ich es, wenn wir den Ablauf so planen, dass ich mit dem Aufbau fertig bin, bevor eure ersten Gäste eintreffen.

Üblich ist, dass ich während des Buchungszeitraums Essen und Getränke innerhalb eines angemessenen Rahmens frei erhalte. Hierbei beschränke ich mich selbstverständlich auf die euren Gästen angebotenen Speisen und nicht-alkoholischen Getränke. Bitte verzichtet auf die Buchung von sogenannten Musiker-Tellern oder anderer Sonderverpflegung.

Beim Essen ist es euch überlassen, ob ihr mich zu euren Gästen an einen Tisch setzt, mich zusammen mit anderen Dienstleistern platziert (Fotografen, Videografen, Musiker, Eventplaner usw.) oder ob ich an meinem DJ Arbeitsplatz esse.

Sonstiges

Ich veröffentliche grundsätzlich keine Fotos oder Videos von Partys, auf denen Personen erkennbar abgebildet sind. Das gilt für private Feiern wie Hochzeiten, aber auch für Firmenevents. Oftmals mache ich Bilder von der Location, meiner aufgebauten Anlage und der Ambiente-Beleuchtung. Dabei achte ich darauf, dass keine Personen mit auf den Bildern sind.

Ich lege Wert darauf, dass Privates auch privat bleibt! Diskretion ist mir wichtig!

Stellt ihr mir Bilder eurer Party zur Verfügung und erklärt mir ausdrücklich euer Einverständnis, nutze ich diese gerne zur Illustration meines Blogs und meiner Facebook-Seite.

 

Solltet ihr darüber hinaus weitere Fragen haben, kontaktiert mich bitte einfach. Gerne beantworte ich euch diese.

Ich freue mich auf eure Anfrage, gerne auch gleich per E-Mail